Ausbildungszentrum-Bau in Hamburg GmbH PDF Drucken E-Mail


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Das Ausbildungszentrum-Bau in Hamburg (AZB) ist das Berufsbildungszentrum für die Aus-, Fort- und Weiterbildung der Hamburgischen Bauwirtschaft.

Junge Menschen, Auszubildende, Studenten, Praktikanten und Schüler sowie erfahrene Fachkräfte des Baus, Architekten und Behördenvertreter aber auch interessierte Bauherren und Eigentümer von Immobilien kommen in das AZB, um sich über die Bauberufe und das nachhaltige Bauen zu informieren und sich schulen zu lassen.

Das Ausbildungszentrum-Bau wurde am 10.10.2007 vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) zum Kompetenzzentrum für zukunftsorientiertes Bauen nach den Kriterien der Bundesregierung ernannt. Ermöglicht wurde dies mit Förderung durch die Bundesministerien für Bildung und Forschung sowie Wirtschaft und Technologie, dem Bundesinstitut für Berufsbildung und der Stadt Hamburg mit der Behörde für Bildung und Sport sowie der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt.

Das AZB hat seit längerem erkannt, dass gerade auch in der Berufsbildung das Bewusstsein und Verhaltensmuster in Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung, branchenbezogen aber auch allgemein, vermittelt werden müssen und arbeitet zusammen mit vielen Partnern gemeinsam an diesem Ziel.

Zu dem Aufgabenspektrum gehört u. a. auch die regionale Koordinierung des Netzwerkes RCE Hamburg und Region, das aus vielen Akteuren und Institutionen besteht, die die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) maßgebend voranbringen und in der Gesellschaft etablieren möchten. Dieses ist eine Aufgabe, die nur mit sehr hohem Engagement und viel persönlichem Einsatz leistbar ist.

Das RCE Hamburg und Region beginnt fachlich mit den Themenbereichen nachhaltiges Bauen und Klimaschutz. Laufend werden aktuelle Themen zur nachhaltigen Entwicklung mit bzw. von den Akteuren in dem regionalen RCE-Netzwerk mit Veranstaltungen und Informationsangeboten umgesetzt. Die Zusammenarbeit ermöglicht die gemeinsame Entwicklung und Antragstellung von Förderprojekten.

Der gestärkte Verbund von Einzelakteuren in Form des RCE bietet viele Chancen und kann optimal auf die vielfältigen Zielvorgaben von Förderprogrammen reagieren. RCE verspricht Kompetenz und Glaubwürdigkeit. Auch in Hinblick auf die Zusammenarbeit mit weiteren RCEs in internationalem Zusammenhang können Kooperationen aufgebaut und Projekte durchgeführt werden.

 

Die Beschäftigungsfelder des AZBs sind:

  • Erstausbildung im Bauhauptgewerbe mit Integration nachhaltigen Bauens bzw. Aspekten der Nachhaltigkeit
  • Weiterbildung im Bauhauptgewerbe mit Integration nachhaltigen Bauens bzw. Aspekten der Nachhaltigkeit
  • Entwicklung und Durchführung von Seminaren, Schulungen und Workshops zu nachhaltigem Bauen
  • Konferenzen zu BNE, Erneuerbarer Energien, ...
  • Projektarbeit zu Klimaschutz, energieeffizientem Bauen, Stadtteilentwicklung
  • Projektarbeit zur Integration lernschwacher oder benachteiligter Menschen oder Menschen mit Migrationshintergrund
  • Lern- und Lernrortkooperationen interdisziplinär und Bildungsbereiche übergreifend
  • Netzwerkbildung im Bereich nachhaltiges Bauen: Hier sind z.B. der Verein Zentrum für zukunftsorientiertes Bauen e.V. (ZzB e.V.), das Netzwerk Bildung Bauwirtschaft (NBB) die WHDI-Bildungs-GmbH („Wenn Handwerk, dann Innung") zu nennen oder auch das Netzwerk, das im Zusammenhang mit dem EU-Projekt SmartLIFE entstanden ist.

Mehr Informationen finden Sie unter www.azb-hamburg.de

Jens Schwarz