Institut für Berufs- und Wirtschaftspädagogik der Universität Hamburg PDF Drucken E-Mail

 
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Prof. Dr. Werner Kuhlmeier ist seit dem 1. April 2006 am Institut für Berufs- und Wirtschaftspädagogik der Universität Hamburg tätig. Er vertritt die Fachdidaktik der Bau-, Holz- und Farbtechnik. Das Institut für Berufs- und Wirtschaftspädagogik ist an der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft angesiedelt. Ein Forschungsschwerpunkt des Instituts ist die Frage nach der Implementierung der Nachhaltigkeitsidee in der beruflichen Bildung. In diesem Kontext sind aktuell zwei Forschungsprojekte zu nennen:

Im Projekt „Globalität und Interkulturalität als integrale Bestandteile der Berufsbildung für eine nachhaltige Entwicklung (GInE)" wurde exemplarisch in sechs Sektoren untersucht, welche Herausforderungen sich für die Berufsarbeit und die Berufsbildungspraxis aus den globalen und interkulturellen Aspekten der Nachhaltigkeit ergeben und identifizierte hierzu Forschungsaufgaben. Das Projekt, das vom BMBF finanziert wurde, lief vom 1.12.2006 - 28.02.2008. (http://www.ibw.uni-hamburg.de/GInE/)

Im Projekt „Handwerkliche Aus- und Weiterbildung für Nachhaltigkeit (HABINA)" werden im Auftrag des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) praxisgerechte Aus- und Weiterbildungsmaterialien für die Ausbildung im Bauhaupt- und Baunebengewerbe entwickelt, die im Sinne der Nachhaltigkeit ökologische, ökonomische und soziale Aspekte verbinden. Dieses Projekt wird vom Institut für Berufs- und Wirtschaftspädagogik wissenschaftlich begleitet. Die Laufzeit ist vom 1.09.2005 - 31.12.2009.  (http://www.bibb.de/dokumente/pdf/Faltblatt13_HH_26.4.pdf)

Die Lehrveranstaltungen des Instituts richten sich insbesondere an Studierende mit dem Ausbildungsziel des Lehramts für Berufliche Schulen. Auch in zahlreichen Lehrveranstaltungen steht die Nachhaltigkeit in der Berufsbildung im Mittelpunkt.

Prof. Dr. Werner Kuhlmeier beschäftigt sich seit längerem mit Fragen der Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre. Im Forschungsprojekt „GInE" war er verantwortlich für die Analyse des Sektors „Bauhaupt- und Baunebengewerbe". Im Projekt HABINA ist er Mitglied des Projektbeirats. Auch in seiner Lehre spielt die Nachhaltigkeitsidee eine zentrale Rolle. So wurde beispielsweise ein „Online-Seminar zur Berufsbildung für eine nachhaltige Entwicklung" in Kooperation mit den Technischen Universitäten Berlin und Dresden durchgeführt. Auch liegen verschiedene Veröffentlichungen zu diesem Themenbereich vor.

Der Arbeitsbereich „Fachdidaktik der Bau-, Holz- und Farbtechnik" des Instituts für Berufs- und Wirtschaftspädagogik kann in die Zusammenarbeit mit dem RCE insbesondere die Expertise zur Berufsbildungsforschung im Bereich der Nachhaltigkeit in der bautechnischen Berufsbildung einbringen, insbesondere zu Fragen der didaktisch-methodischen Gestaltung von Lehr-/Lernsituationen. Über eine Kooperation bei der Ausbildung der angehenden Berufsschullehrer/innen in den Fachrichtungen Bautechnik und Holztechnik zwischen der TU Hamburg-Harburg, der Gewerbeschule für Bautechnik (G 19) sowie dem Ausbildungszentrum der Bauwirtschaft (AZB) bestehen bereits Formen der Zusammenarbeit. Die Studierenden konstruieren dabei zu den Gebäudemodellen im „Zentrum für zukunftsorientiertes Bauen" sogenannte „Satellitenmodelle", die zur berufsschulischen und überbetrieblichen Erstausbildung in den Bauberufen genutzt werden.  Diese Kooperation gilt es zu festigen und auszubauen.

Die Einrichtung des RCE soll in diesem Zusammenhang die Kooperation institutionalisieren und verstetigen sowie den Aufbau weiterer Kooperationspartnerschaften - insbesondere mit Unternehmen des Baugewerbes sowie mit Weiterbildungsakteuren - unterstützen. Es wird darüber hinaus angestrebt, die Kooperation von Wissenschaft (Angewandte Bautechnik sowie Fachdidaktik) und Berufsbildungspraxis für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte zum energieeffizienten Bauen und Sanieren zu nutzen.

Mehr Informationen finden Sie unter http://www.ibw.uni-hamburg.de/