Staatliche Gewerbeschule für Bautechnik G19 PDF Drucken E-Mail

 

Die Staatliche Gewerbeschule Bautechnik (G 19) ist die Fachberufsschule für die Bauberufe in der Freien und Hansestadt Hamburg, zum Teil auch für benachbarte Bundesländer. Die G 19 bildet mit ihren Schulformen

  • Berufsvorbereitungsschule,
  • duale Berufsschule,
  • Fachoberschule,
  • Fachschulen Bautechnik und Umweltschutztechnik

eine gewachsene Einheit, die eng mit ihrem Berufsfeld verbunden ist. Zurzeit lehren 61 Lehrerinnen und Lehrer und 10 Referendarinnen und Referendare ca. 1.300 Auszubildende und Schülerinnen und Schüler. Aufgrund eines langjährigen, zielgerichteten und systematischen Qualitätsentwicklungsprozesses sind die Lehr- Lernarrangements in den Schulformen weitgehend auf dem neuesten Stand der Berufspädagogik und dem Stand der Technik in den Fachwissenschaften. Handlungs- und Kompetenzorientierung prägt das Lehren und Lernen nicht nur in den 21 Berufen des Bauhaupt- und Nebengewerbes sondern auch in den Vollzeitschulformen.

In allen Bildungsgängen wird besonderer Wert auf Nachhaltigkeit der Bildung wie auf Nachhaltigkeit - und damit Zukunftsorientierung - des Bauens gelegt. Gerade unter dem Aspekt des Klimaschutzes kommt dem Neubau - und verstärkt dem Bauen im Bestand - eine besondere Bedeutung zu. Um diesen Aspekten Gewicht zu verleihen und um den aktuellen Stand der Technik in den Lehr- Lernarrangements sicher zu stellen, ist die Staatliche Gewerbeschule Bautechnik in Netzwerke eingebunden und hat Erfahrungen in internationaler Kooperation in EU-Projekten (Leonardo, smartLIFE, ...). Im Netzwerk mit Universität Hamburg (Fachdidaktik Bautechnik), Technische Universität Hamburg Harburg (Angewandte Bautechnik), Institut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (Fachdidaktik Bautechnik) und Ausbildungszentrum-Bau in Hamburg GmbH werden nachhaltige Lehr- Lernarrangements gemeinsam entwickelt und evaluiert. Die Lehr- Lernarrangements werden sowohl in der beruflichen Erstausbildung wie auch in der Fort- und Weiterbildung zur Qualitätsverbesserung eingesetzt. Neben der Theorie und Praxis des nachhaltigen Bauens sowohl im Neubau als auch beim Bauen im Bestand spielt der Blick auf nachhaltige Baustoffe wie auf die Betrachtung im Lebenszyklus des Gebäudes eine besondere Rolle.

Die G19 hat langjährige Erfahrungen in der Netzwrekarbeit und ist immer auch interessiert am Austausch mit anderen Institutionen, die im Bereich BNE aktiv sind. Weitergeben kann die G19 ihre Kompetenzen in der kooperativen Entwicklung von Lehr- Lernarrangements unter Beteiligung von sonst streng getrennten Bildungseinrichtungen. Erfahrungen in der Kommunikation über Bildungs-, Berufs- und Fachgrenzen hinweg waren erforderlich, um ihr Netzwerk auf- und auszubauen. Diese Erfahrungen kann die G19 in das RCE einbringen.

Erfolge im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit für BNE wie im Transfer von Ergebnissen sind im Netzwerk mit anderen effizienter und effektiver zu erzielen. Die Erweiterung des bestehenden Netzwerks um regionale und überregionale Netzwerkpartner erhöht die Chance, voneinander zu lernen, Erfahrungen über Erfolge - und ggf. Misserfolge - auszutauschen und BNE-Projekte gemeinsam durchzuführen.

Die Koordinierung muss insbesondere das Wissensmanagement und den Austausch von Informationen aller beteiligten Institutionen sicherstellen. Darüber hinaus muss die Koordinierung regelmäßige Veranstaltungen zum Austausch durchführen, um Kontakte zwischen Menschen und den Institutionen im Netzwerk zu verstetigen und Kooperationen zu initiieren. In den Bereichen Marketing und PR muss die Koordinierung Aktivitäten entfalten, um das RCE öffentlichkeitswirksam zu präsentierten.

Mehr Informationen finden Sie unter http://www.hh.schule.de/g19/